Längst nicht mehr exotisch

Frauen und Technik

Auch im Bereich Technik ist die Ära der Pionierinnen am Ausklingen. Bereits im 19. Jahrhundert machte sich die Deutsche Karoline Herschel als Astronomin einen Namen, die Französin Marie Curie ging als Nobelpreis-
trägerin für Physik und Chemie in die Wissenschafts-
geschichte ein. In Österreich machte die 1897 geborene und erst 2000 verstorbene Margarete Schütte-Lihotzky nicht nur als erste Architekturstudentin von sich reden. Mit ihrer „Frankfurter Küche“ revolutionierte sie den sozialen Wohnbau. Auch aus dem IT-Bereich sind Frauen heute nicht mehr wegzudenken. Eine der Vor-
reiterinnen: die US-Amerikanerin Grace Brewster Murray Hopper (1908–1992) war maßgeblich an der Entwicklung von Programmiersprachen beteiligt.

Es winkt ein hohes Gehalt
Heute geht es daher nicht mehr darum, zu zeigen, dass sich Frauen für technische Berufe eignen. Die Herausforderung besteht vielmehr darin, sich als Frau eine technische Ausbildung auch zuzutrauen! Wer sich traut, wird auch belohnt: Die Verdienstmöglichkeiten im technischen Bereich sind meist wesentlich höher als in traditionell weiblichen Berufsfeldern, ebenso die Aufstiegschancen. Umgekehrt garantieren Frauen auch Fortschritt: Ihre weibliche Sicht- und Denkweise ist nicht selten Anstoß für neue Produktfunktionen und Technologien.

Es profitiert also die gesamte Gesellschaft. Wenn frau sich für Technik interessiert, steht ihr im FH-Sektor eine breit gefächerte Auswahl an Studiengängen offen: Das Angebot reicht vom klassischen Maschinenbau über Informatik und diverse IT-Ausbildungen bis zur Elektronik. Viele FH-Studiengänge sind auch an den Schnittstellen von Technik und anderen Disziplinen angesiedelt. Dabei werden etwa Technik und Medizin miteinander verknüpft, Umweltaspekte in den Vordergrund gestellt oder aber wirtschaftliches und technisches Know-how gemeinsam vermittelt.

Für welchen Studiengang sich Studentinnen auch entscheiden: wichtig ist, sich im Lauf des Studiums nicht nur Wissen und Fertigkeiten anzueignen, sondern auch bereits damit zu beginnen, Netzwerke zu knüpfen. Kontakte sind für den Einstieg ins Berufsleben neben der erworbenen Qualifikation ein nicht zu unterschätzender Benefit. Der hohe Anteil an ExpertInnen aus der Praxis, die im FH Sektor lehren, schafft jedoch bereits ein ideales Bindeglied zwischen Ausbildung und Berufsleben. Hier lautet die Devise: über den eigenen Schatten springen – mutig und selbstbewusst sein! Denn: Die Männer sind es auch.

Mein Infomaterial (0)

Schnell und einfach Infomaterial anfordern!

Wählen Sie einen Studiengang und klicken Sie auf den Button „Infomaterial“.

Meine Merkliste (0)

Vergleichen Sie verschiedene Studiengänge auf einen Blick!

Wählen Sie mehrere Studiengänge und klicken Sie auf den Button „Merkliste“.