FH Magazin

Wann macht Stress krank? Und kann Musik helfen?

Ein Teilbereich der Musiktherapie ist die Stress-
regulationsforschung an der IMC FH Krems. Wann aber sprechen wir überhaupt von „krank machendem“ Stress?

Priv.-Doz. Mag. Dr. Gerhard Tucek, Studiengangsleiter der IMC Fachhochschule Krems erklärt: „Um gesund zu bleiben, brauchen wir einen beständigen Wechsel zwischen Aktivierungs- und Entspannungsphasen – dem sogenannten Sympathikothonus bzw. Vagotonus. Im Krankheitsfall verlieren wir die Fähigkeit, flexibel zwischen diesen vegetativen Aktivierungs- bzw. Entspannungsphasen zu wechseln. 

Mit anderen Worten: Je kränker jemand wird, desto starrer werden seine biologischen Rhythmen. Diese bewegen sich fast ausschließlich im Sympathikotonus.“ Körpereigene Reparaturprozesse finden hingegen nur im Vagotonus, in der Entspannung statt. 

In der Stressregulationsforschung wird das Stressverhalten, zum Beispiel auch das Schlafverhalten, der PatientInnen analysiert und aufgearbeitet. MusiktherapeutInnen versuchen nun PatientInnen in einen bewusst gesteuerten Wechsel zwischen Entspannung und Aktivierung zu bringen. Die IMC FH Krems arbeitet dabei intensiv mit den NÖ Landeskliniken zusammen. Einer der aktuellen Forschungsschwerpunkte ist die Frage nach richtigen Zeitpunkten für therapeutische Interventionen im Tagesverlauf. 

Wann macht Stress krank? Und kann Musik helfen? 

„Um gesund zu bleiben, brauchen wir einen guten Wechsel zwischen Aktivierungs-und Entspannungsphasen – Leistungsbereitschaft und Pause.“

Weitere Infos: www.fh-krems.ac.at

 

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