FH Magazin

Alle Bedürfnisse effizient bedienen

Viele Wege führen zu einem akademischen Titel und an Österreichs Fachhochschulen sind sie genau auf die persönlichen Lebensumstände und Bedürfnisse der Studierenden abgestimmt. Egal, ob man sich Vollzeit ganz dem Studium widmen will, berufsbegleitend seinen Abschluss macht oder zeitlich und örtlich unabhängig per Fernstudium einen Bachelor, Master oder MBA anstrebt: Für jede Lebenssituation gibt es effiziente, professionelle Studienformen, die nicht nur auf die Bedürfnisse der Wirtschaft, sondern auch auf die der Studierenden Rücksicht nehmen. Und dank engagierter Lehrender, die moderne Kommunikationsmittel zur Verfügung haben und auch nutzen, ist die wissenschaftliche Betreuung derjenigen, die nur zeitweise oder kaum physisch anwesend sind, auf einem genau so hohen Niveau sichergestellt, wie bei den Vollzeit-Studierenden. Drei Studenten berichten: 

Felix Drucker, Vollzeitstudium
Als Felix Drucker an der Fachhochschule Wien der WKW mit dem Bachelorstudium „Unternehmensführung – Entrepreneurship“ begann, hatte er bereits Erfahrung in Sachen berufsbegleitender Qualifizierungen – und sich genau deshalb für einen Vollzeit-Studiengang entschieden. „Ich hatte zu diesem Zeitpunkt bereits sechs Jahre in der Gastronomie gearbeitet und nebenbei die Berufsmatura nachgeholt“, erinnert sich der 26-Jährige. „Mein Studium an der FH wollte ich dann aber in Vollzeit absolvieren, weil ich mich einfach voll konzentrieren und das Maximum aus meinem Studium herausholen wollte.“ Was ihm auch gelungen ist: „Ich habe hier sehr gute Freunde kennengelernt, es gibt einen großen Zusammenhalt und man wird vom Lernen einfach mitgerissen“, berichtet er. Außerdem habe das Vollzeitstudium die Teilnahme an einem Auslandssemester wesentlich erleichtert – was Drucker auch weidlich genutzt hat: „Ich habe ein Semester in Australien verbracht und dabei sogar unter 30 Bewerbungen einen Freiplatz bekommen – da bietet die FH einem einfach sehr tolle Möglichkeiten.“

Dominik Haider, berufsbegleitendes Studium
Beruflichen Erfolg hatte Dominik Haider auch schon ohne akademische Titel: „Ich hatte auch ohne Hochschulabschluss einen guten Job und einen schnellen Aufstieg gemacht“, berichtet der Student des berufsbegleitenden Studiengangs „Technisches Vertriebsmanagement“ an der FH des bfi Wien. „Aber als ich dann in einem internationalen Konzern gearbeitet habe, habe ich schnell gemerkt, dass da irgendwo eine Grenze ist, für deren Überwindung ein akademischer Grad Voraussetzung ist.“ Weshalb der 30-Jährige sich dann entschlossen hat, nicht nur den Schulabschluss, sondern auch das Studium anzugehen – und das im Schnelldurchlauf: „Die Matura habe ich in einem Jahr Bildungskarenz in Rekordzeit nachgemacht und im Juni 2016 abgeschlossen. Im September des selben Jahres habe ich dann parallel einen neuen Job angefangen und mit dem Studium begonnen.“ Das absolviert er seitdem neben seiner 40-Stunden-Vertriebstätigkeit im Außendienst. „Meist bin ich zwei- bis fünfmal die Woche am Abend auf der FH“, erzählt er. Unterstützt wird er bei seinem Mammut-Pensum nicht nur von seiner Lebensgefährtin, sondern auch von seiner Hochschule: „Dort legt man großen Wert darauf, dass der zweite Bildungsweg auch wirklich gemeinsam gegangen wird“, bescheinigt er seiner FH, „Beispielsweise sind die Lehrenden flexibel, wenn ein Prüfungstermin schwierig ist oder kommen mir – in begründeten Ausnahmefällen – mit Abgabeterminen entgegen.“ 

René Dusa, Fernstudium
René Dusa ist ein Profi, was das Studieren an der Fachhochschule angeht: Nach seinem Bachelor und Master in Wirtschaftsinformatik hängt der 39-Jährige jetzt noch einen Master in Wirtschaftspsychologie als Fernstudium an – und weiß dafür seine berufliche Situation zu nutzen: „Ich arbeite als Systembetreuer von Großkunden im Schichtdienst und habe dabei während der Bereitschaften Leerlaufzeiten, in denen ich lernen kann.“ Die Option eines Online-Studiums ist dabei für ihn perfekt: „Ich arbeite schon, seit ich 15 Jahre alt war und habe schon lange Familie, da fehlt mir das StudentInnenleben nicht“, lacht er. Am Austausch mit Kommilitonen mangelt es ihm aber trotzdem nicht: „Auf dem Online-Campus tauschen wir uns täglich aus, egal ob zu allgemeinen Fragen oder zu den Kursen.“ Auch die Kommunikation mit den Lehrenden klappt für Dusa aus der Ferne wunderbar: „Die Lehrenden sind ebenfalls immer über den Online-Campus kontaktierbar, und innerhalb von ein bis zwei Tagen bekommt man auf jeden Fall eine Antwort, meist aber schneller.

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