05. Aug 2022
© FHWien der WKW
FHWIEN DER WKW

Die Praxis studieren

An der FHWien der WKW arbeiten Studierende bereits während ihrer Ausbildung an echten Management- und Kommunikationsprojekten. Im Auftrag von Unternehmen und Organisationen entwickeln sie Lösungen für konkrete Aufgaben wie ein Kommunikationskonzept für die UN-Hilfsorganisation UNICEF oder eine Employer-Branding-Analyse für den Reiseveranstalter TUI Austria.

Im Herbst 2022 startet das UNICEF-Projekt "Kinderrechteschule". Ziel des Projektes ist es, die UN-Kinderrechtskonvention im Unterricht und Schulalltag zu verankern. Studierende des Bachelor-Studiengangs Kommunikationswirtschaft an der FHWien der WKW haben dafür im vergangenen Wintersemester geeignete Kommunikationskonzepte erarbeitet. Ausgangspunkt war ihr theoretisches Wissen in Marketing und PR, das sie erfolgreich in der Praxis anwenden konnten. UNICEF Austria war vom Ergebnis und den professionellen Präsentationen der Erstsemestrigen begeistert und wird die Ideen der Studierenden zur Umsetzung übernehmen.

Beflügeln statt binden

Mitarbeiter*innen wollen nicht gehalten oder gebunden, sondern fasziniert und beflügelt werden. Zu diesem Ergebnis kamen Studierende im Master Organisations- & Personalentwicklung der FHWien der WKW in ihrem Praxisprojekt. Im Auftrag der TUI Austria GmbH führten sie eine Employer-Branding-Analyse durch und untersuchten, ob der Reiseveranstalter als interessanter und authentischer Arbeitgeber gesehen wird. Employer Branding steht für die Bemühungen eines Unternehmens, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Aus Expert*innen-Interviews, Fokusgruppen-Befragungen, Literaturrecherchen und Best-Practice-Analysen erarbeiteten die Master-Studierenden 6 Faktoren für wirksames Employer Branding im Tourismus und anderen Branchen. Die Projektergebnisse zeigen, wie wichtig es ist, sich als Arbeitgeber*in authentisch zu positionieren. Dabei sind die Bedürfnisse von Mitarbeiter*innen und künftigen Bewerber*innen genauso zu beachten wie gesellschaftliche Entwicklungen – um in Krisenzeiten und auch sonst qualifizierte Mitarbeiter*innen finden und für sich gewinnen zu können.