08. Juli 2026
© fh gesundheit / Stefan Langkau
FH GESUNDHEIT

Pflege meets Medizin: Interprofessionelles Training fördert Zusammenarbeit!

In einem Projekt der fh gesundheit und der Medizinischen Universität Innsbruck lernen Gesundheits- und Krankenpflege- und Medizin-Studierende gemeinsam, wie sie später in der Kinder- und Jugendmedizin optimal zusammenarbeiten.

Bereits zum 2. Mal trainierten angehende Ärzt:innen und Pflegepersonen in den Simulationszentren der Medizinischen Universität Innsbruck und der fh gesundheit die interprofessionelle Zusammenarbeit. In gemischten Kleingruppen durchliefen die Studierenden eine Woche lang verschiedene Stationen, wo sie jeweils Anweisungen von diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger:innen und pädiatrischen oder neonatologischen Fachärzt:innen bekamen.

  • Geübt wurden in Skilltrainings Grundfertigkeiten wie atemerleichternde Positionierungen, sonografiegestützte Katheteranlagen, Monitoring von Kleinkindern und Jugendlichen oder die strukturierte Übergabe.
  • Diese Grundfertigkeiten wurden dann in simulationsgestützten Übungsszenarien angewendet und Abläufe, Zusammenarbeit und Kommunikation in kritischen Situationen und anhand von Simulationspuppen für den Ernstfall trainiert.

Gegenseitiges Verständnis und Vertrauen

Ziel des gemeinsamen Projektes ist es, dass Pflege- und Medizin-Studierende bereits frühzeitig lernen, die Kompetenzbereiche der jeweils anderen Berufsgruppe besser zu verstehen und effektiv miteinander zu kommunizieren. Die gemeinsame interprofessionelle Ausbildung steigert nicht nur das Kooperationsvertrauen, sie reduziert auch etwaige Barrieren im späteren echten Klinikbetrieb und ist für die Verbesserung der Patient:innenversorgung und -sicherheit unabdingbar.