Die biomedizinische Analytik ist ein grundlegender Baustein in der medizinischen Diagnostik und Forschung. Sie beinhaltet die Durchführung von laboranalytischen und funktionsdiagnostischen Untersuchungsverfahren.
Schwerpunkte
Die Studienschwerpunkte setzen sich aus allgemeinen und berufsspezifischen medizinischen Grundlagen sowie aus relevanten Inhalten aus Bezugswissenschaften zusammen:
- Medizinische und naturwissenschaftliche Grundlagen (wie Anatomie, Physiologie, Pathologie, Chemie, Zellbiologie, Analyseverfahren in der biomedizinischen Laboranalytik: Hämatologie, Klinische Chemie, Histologie, Mikrobiologie, Immunhämatologie, Zytologie, Immunologie, Molekularbiologie)
- Funktionsdiagnostische Untersuchungsverfahren
- Ethik, Recht, Interdisziplinarität
- Selbst- und Sozialkompetenz
- Prozess- und Qualitätsmanagement
- Wahlpflichtmodule in der angewandten und spezifischen Bioanalytik
- Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens
- Berufspraktika
Wie wird man Biomedizinische Analytiker*in?
Wer den Beruf Biomedizinische Analytiker*in ergreifen möchte, absolviert in Oberösterreich das sechssemestrige Bachelorstudium Biomedizinische Analytik an der FH Gesundheitsberufe OÖ am Studienstandort Linz oder Steyr. Die fundierte theoretische sowie praktische Ausbildung (inkl. zahlreicher Berufspraktika in internen und externen Labors) schließt mit dem akademischen Grad Bachelor of Science in Health Studies (BSc) ab. Neben den fachlich-methodischen Kompetenzen, um komplexe Laboranalyseprozesse sowie funktionsdiagnostische Untersuchungen selbstständig durchführen zu können, erwerben die Studierenden auch sozial-kommunikative Kompetenzen, sowie Grundlagenkompetenzen zum wissenschaftlichen Arbeiten.
