Die psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege fokussiert ihr Handeln auf Individuen entlang deren gesamter Lebensspanne – von der Kindheit bis ins hohe Alter – Familien sowie Bevölkerungsgruppen, die gefährdet sind, eine psychiatrische bzw. neurologische Erkrankung oder ein psychisches und/oder neurologisches Gesundheitsproblem zu entwickeln und/oder zu haben.
Der Weiterbildungslehrgang entspricht der Sonderausbildung Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege gemäß Gesundheits- und Krankenpflegegesetz.
Schwerpunkte
- Modelle sowie Theorien der psychiatrischen und neurologischen Gesundheits- und Krankenpflege
- Konzepte zur Förderung von psychischer Gesundheit sowie Prävention
- spezifische Aspekte sowie Handlungsfelder der psychiatrischen und neurologischen Gesundheits- und Krankenpflege
- spezielle medizinische Grundlagen
- Bezugswissenschaften (z.B. Psychologie, Pädagogik, Soziologie, Rechtsgrundlagen)
- Selbst- und Sozialkompetenz
- Kommunikation und Kooperation
- Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens
- Berufspraktika
Wie wird man Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpfleger*in?
Wer sich nach dem Bachelorstudium oder einem Diplom in der Gesundheits- und Krankenpflege in der Psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege spezialisieren möchte, absolviert in Oberösterreich den Hochschullehrgang Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege an der FH Gesundheitsberufe OÖ am Studienstandort Med Campus V. Linz. Das dreisemestrige Studium schließt mit der Bezeichnung „Akademische*r Expert*in in der Psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege“ ab. Zu den Schwerpunkten der Ausbildung zählen unter anderem Modelle sowie Theorien der psychiatrischen und neurologischen Gesundheits- und Krankenpflege, Konzepte zur Förderung von psychischer Gesundheit sowie Prävention und spezifische Aspekte sowie Handlungsfelder der psychiatrischen und neurologischen Gesundheits- und Krankenpflege. Ein optimaler Theorie-Praxistransfer wird durch begleitende Praktika ermöglicht.
