08. Sep 2021
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FH BURGENLAND

Bienen und Blumen

Die FH Burgenland sorgt mit ihrer Expertise für Wirtschaftswachstum in der Grenzregion Österreich-Ungarn. Das Department Wirtschaft unterstützt Gründer*innen und KMUs im Rahmen von Forschungs- und Praxisprojekten. Zuletzt zum Beispiel den Honigmacher Simon Tötschinger aus Jois und das Bio-Pflanzen-Unternehmen Bionana aus Neusiedl am See.

Ein Semester lang untersuchten Studierende des Master-Studiengangs Internationale Wirtschaftsbeziehungen im Rahmen des EU-geförderten Projektes IMPROVE! die Webseiten von vier heimischen Unternehmen. Gemessen und analysiert wurden die Augenbewegungen und Emotionen beim Betrachten der Webseiten. Aus den Ergebnissen wurden Verbesserungsvorschläge abgeleitet. Eines der Unternehmen, dessen Webauftritt untersucht wurde, war der Honigmacher Simon Tötschinger aus Jois. In seiner Imkerei am Neusiedler See erzeugt er echten und schonend geschleuderten österreichischen Blütenhonig. Seine Website konnte er dank der Expertise der FH Burgenland jetzt optimieren und auf einen neuen Usability-Level bringen.

Start-up-Coaching

Unterstützung von der FH bekam auch das burgenländische Unternehmen Bionana. Das Start-up rund um Geschäftsführerin Simona Nitschinger bietet Bio-Pflanzen und nachhaltiges Saatgut über seinen Webshop zum Verkauf an. Im Rahmen des Projektes SMART-UP beschäftigte sich das Department Wirtschaft drei Jahre mit der Start-up-Community im pannonischen Raum und unterstützte grenzüberschreitende Unternehmensgründungen. Davon profitierte zuletzt auch Bionana. Das Unternehmen erhielt wichtige Inputs und Impulse zu Starthilfen, Finanzierung und Vernetzung von der FH Burgenland.

FH-Expertise stärkt Wirtschaftsregion

IMPROVE! ist ein EU-gefördertes Projekt der FH Burgenland, das Klein- und Mittelbetriebe (KMUs) im Grenzraum Österreich-Ungarn bei ihren Digitalisierungsvorhaben unterstützt. Das Studierendenprojekt im berufsbegleitenden Master Internationale Wirtschaftsbeziehungen ist ein wesentlicher Baustein im Gesamtprojekt. Es läuft noch bis Juni 2022. Das ebenfalls EU-geförderte Projekt SMART-UP endete bereits im Sommer 2020. Ziel von SMART-UP war es, eine grenzüberschreitende Start-up-Community aufzubauen und dadurch die Innovationskraft der Region zu stärken.