10. Feb 2022
© Andreas Hofer
FHWIEN DER WKW

Studierende entwickeln Digital Consultant

Kurt Drexler, Therese Lemmerer, Florian Mörth und Petra Hopfgartner studieren berufsbegleitend Digital Business an der FHWien der WKW. Im Rahmen ihres Bachelor-Studiums haben sie "Heinrich", einen virtuellen Digitalisierungsberater, entwickelt. Er unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, sich digital weiterzuentwickeln. Heinrich steht interessierten Unternehmen als Prototyp bereits zur Verfügung.

Etablierte Digitalisierungskonzepte, die in großen Unternehmen angewendet werden, lassen sich – wenn überhaupt – oft nur schwer auf Ein-Personen-Unternehmen (EPU) oder Klein- und Mittelbetriebe (KMU) umlegen. Sie haben, was ihre digitale Transformation betrifft, ganz andere Anforderungen und Bedürfnisse. Welche das sind, kann jetzt mithilfe des Virtual-Digital-Consultants Heinricherhoben werden. Er ermöglicht EPU und KMU, selbstständig und branchenunabhängig in den digitalen Transformationsprozess einzusteigen.

Unterstützung für kleine Unternehmen

Schritt 1 ist eine Befragung, um die jeweilige Ausgangssituation eines Unternehmens feststellen zu können. Auf deren Basis folgen in Schritt 2 dann Empfehlungen für konkrete Digitalisierungsschritte. Ziel ist es, den Unternehmen einen individuellen Leitfaden zur Verfügung zu stellen, der ihnen einen Weg von der strategischen Neupositionierung ihres Geschäftsmodells bis hin zur Entwicklung von digitalen Roadmaps aufzeigt. Das 4-köpfige Studierendenteam wurde bei der Entwicklung von externen Experten des Information Design Institute sowie von Walter Mayrhofer und Gerald Schneikart vom Institute for Digital Transformation & Strategy an der FHWien der WKW unterstützt.

Selbstständig und digital

Der virtuelle Digitalisierungsberater Heinrich wurde im Rahmen des Projekts "KMU-Methodenkoffer" im Bachelor-Studiengang Digital Business entwickelt. Er soll österreichische Unternehmer*innen auf ihrem Weg in eine digitale Zukunft begleiten und sie dazu befähigen, selbstständig und fundiert in den dafür notwendigen Transformationsprozess zu starten. Das Projekt wird von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Rahmen des Programms „Impact Innovation“ gefördert und vom Institut für Digital Business durchgeführt.